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F.A.Q. Häufig gestellte Fragen / Ratgeber

Wir hoffen ihnen auf dieser Seite möglichst viele Fragen zum Akita beantworten zu können.

Falls Sie weitere Fragen zum Akita ( weitere Namen: Akita Inu oder Akita Ken ) haben, schicken Sie uns doch einfach ein Mail.

Die Antworten, beruhen auf unseren eigenen Erfahrungen, und müssen sich nicht zwingend mit den Erfahrungen anderer decken. 

Ausnahmen bestätigen die Regel!

  

Haltung


 

 

Der richtige Hund für mich? 

Rüde oder Hündin?

Mit Kindern?

Mit andern Tieren?

Haus oder Wohnung?

Rudel- oder Einzelhaltung?

Haltung im Zwinger?

Jagtrieb?

 

Erziehung


 

 

In welchem Alter beginnen?

Erziehungsmethoden?

Eignung als Sporthund?

 

 

 

 

 

Ernährung


 

 

 

Arten der Ernährung?

Braucht der Akita Inu eine spez. Ernährung?

 

 

 

Gesundheit


 

 

Krankheiten beim Akita?

Impfen / Entwurmen?

 

 

 

 

 

Pflege


Wieviel Pflege braucht ein Akita?

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Haltung


Der richtige Hund für mich?

Stellen Sie sich diese Frage immer wieder.

Sprechen Sie mit verschiedenen Züchtern 

und Akita Besitzern.

Informieren Sie sich vor dem Kauf umfassend über diese Rasse.

Lassen Sie sich nicht durch das attraktive Äussere blenden, sondern machen Sie sich 

auch über die negativen Seiten Gedanken.


Rüde oder Hündin?

Rüde

Kann sehr dominant sein.

Verträgt sich meist schlecht mit andern Rüden.

Markiert

Sehr kräftig.

Hündin

Wird ca.alle 6 Monate läufig.

Anhänglicher, sensibler als Rüden.

Leichter in der Handhabung als ein Rüde.


Mit Kindern?

Der Akita ist ein sehr kinderliebender Hund. Dennoch darf ein Hund (gilt eigentlich für alle Rassen) nie mit einem Kind alleine gelassen werden. Bedenke, dass der Akita ein grosser, starker Hund ist und demzufolge auch nicht mit einem Kind alleine spazieren gehen kann. Zerrt ein Akita einmal an der Leine, hat ein Kind

unter 15 Jahren keine Chance den Hund zu halten. Macht Kindern klar, dass ein Hund sehr viel Ruhe braucht. Wenn er schläft, sollten sie

ihn auch schlafen lassen. Das gleiche gilt, wenn euer Hund am fressen ist. Zeigt einem Kind wie es richtig an euren Hund heran gehen muss und wie es allenfalls ein Leckerchen geben kann.


Mit andern Tieren?

Wie bereits erwähnt, können Akitas sehr dominant sein, was zu Problemen mit Artgenossen führen kann. Ein gut sozialisierter und erzogener Hund wird sicher weniger Probleme geben.  Eine Garantie, dass sich ihr Hund, ob Rüde oder Hündin mit andern Hunden verträgt, wird ihnen dennoch kein Züchter geben können.

Einige Akitas haben einen ausgesprochenen Jagttrieb, was sich auf ihr Verhalten gegenüber Katzen, Vögel, Hühner, Marder, Igel usw. negativ auswirken kann.

Ein Akita der schon als Welpe andere Tiere kennen lernt, hat damit sicher weniger Probleme.


Haus oder Wohnung?

Sicher ist es schön, wenn ihr Hund einen Auslauf im Freien zur Verfügung hat. Bedingung für die Haltung eines Akitas, sollte dies allerdings nicht sein. Nicht der Auslauf ist das Wichtigste, sondern der Kontakt zu Ihnen.

Ein Akita braucht Ihre Nähe!


Rudel- oder Einzelhaltung?

Sie können den Akita problemlos als Einzelhund halten, wenn Sie viel für Ihn da sind. 

Sie, d.h. ihre Familie bilden das Ersatzrudel.

Paarweise, d.h. 1 Rüde, 1 Hündin, ist meist 

auch problemlos. Hier entstehen aber Probleme, wenn die Hündin läufig wird.

Gleich Geschlechtliche und mehr als 2 Akita

ist nur etwas für Hundekenner.


Haltung im Zwinger?

Unseres Erachtens gibt es überhaupt keine Hunderasse die sich für den Zwinger eignet.

Sie sollten genug Zeit für Ihren Hund haben, 

dass ein Zwinger wirklich nur in Ausnahmefällen gebraucht wird.


Jagttrieb?

Einige Akitas haben einen sehr ausgeprägten Jagttrieb, andere hingegen interessiert dies überhaupt nicht. Wichtig ist, dass man schon 

dem jungen Hund klar macht, dass man seine Begeisterung für das jagen nicht teilt. Abrufübungen mit konsequenter Bestätigung führen oft zum Erfolg.


 

 

 

Erziehung


In welchem Alter beginnen?

Hundeerziehung sollte unseres Erachtens bereits beim Züchter beginnen und vom neuen Besitzer vom ersten 

Tag an weitergeführt werden. Selbstverständlich müssen die Lernschritte dem Alter des Hundes angepasst werden.  Die Erziehung ihres Akitas ist nie abgeschlossen und

 findet nicht nur während 1 Stunde auf dem Hundeplatz statt. Einen Hund erziehen heisst täglich situationsbezogen agieren und reagieren. Seien sie kritisch bei der Auswahl ihrer Hundeschule.


Erziehungsmethoden?

Erziehungsmethoden gibt es wie Sand am Meer. Immer wieder neue Methoden werden als noch besser und als 

die einzig Richtige angepriessen. Doch ist dies auch die  richtige Ausbildung für sie und ihren Vierbeiner? Wir sind überzeugt davon, dass jede Methode die über Druck und Zwang zum Ziel führen soll, die Falsche ist. Vergewissern sie sich, dass sie und ihr Hund Spass an der Ausbildung haben. Ihr Akita sollte das Gelernte mit Freude ausführen. Eine Ausbildung die über Futter oder Spiel Motivation führt, hat sich bei unsern Hunden bestens bewährt. Auch der Clicker kann eine wertvolle Hilfe sein.


Eignung als Sporthund? Der Akita eignet sich für fast jede sportliche Tätigkeit, ausgenommen Schutzdienst. Doch aufgepasst, nicht jeder Hund eignet sich gleich gut für eine bestimmte Disziplin. Versuchen sie heraus zu finden was ihrem Hund am meisten Spass macht. Auch wenn sie nicht an Prüfungen teilnehmen wollen, fördert jede sportliche Tätigkeit die Beziehung zwischen ihnen und ihrem Hund.

 

 

 

Ernährung


   
Arten der Ernährung?

1.) Tischresten

2.) Nassfutter (Büchsenfutter)

3.) Trockenfutter

4.) Biologisch Artgerechte Roh Fütterung BARF

 

1.) Diese Ernährung eignet sich sicher nicht für ihren   Akita.  Zu salzig und sicher nicht ausgewogen.

 

2.) Auch diese Ernährung halte ich für nicht geeignet. Schlechte Reinigung der Zähne, hohe Kosten und viel Abfall sind einige negative Punkte. Zudem wird ihr Hund dank den vielen Geschmackstoffen nur noch Nassfutter fressen. Sollten sie einmal ein Problem haben und das Futter umstellen, könnte dies ein Problem werden.

 

3.) Diese Art der Ernährung kann sicher befürwortet werden. Achten sie darauf, dass es ein Vollwert Futter ist, denn einige Trockenfutter müssen mit Fleisch ergänzt werden. Versuchen sie nicht, mit einer billigen Futtersorte Kosten zu sparen. Ein gutes Premium Futter macht sich langfristig gesehen durch die Gesundheit ihres Hundes bezahlt.

 

4.) Sicher die beste, aber auch aufwendigste und teuerste Ernährung des Hundes.  Bei dieser Fütterungsart stellt der  Hundebesitzer die Rationen aus frischen Nahrungsmitteln selber zusammen und verfüttert sie roh. Hierzu sind genaue Kenntnise der prozentualen Mengen und Inhaltsstoffe nötig. Falls sie bereit sind, diesen Aufwand für ihren Liebling zu betreiben können sie auf diesen Seiten;

www.barfers.de

www.meinhund.ch

www.gesundehunde.com

einiges über Bones And Raw Foods (Knochen und rohe Nahrungsmittel) wie es auch genannt wird, oder auf deutsch, Biologisches Artgerechtes Rohes Futter  BARF erfahren.


Braucht der Akita eine spezielle Ernährung? Hautprobleme und Allergien sind in der heutigen Zeit immer häufiger auftretende Probleme. In vielen Fällen hat dies einen Zusammenhang mit der Ernährung des Hundes. Hohe Tierarztkosten sind die Folge. Falls sie sich und ihrem Akita etwas Gutes tun wollen, entscheiden sie sich für Fütterungsart 3.) oder noch besser 4.)

 

 

 

Gesundheit


   
Krankheiten beim Akita?

Wie bei jeder andern Hunderasse, sind auch beim Akita einige Krankheiten bekannt, die wir als verantwortungsvolle Züchter versuchen durch gezielte Zuchtpartner zu verhindern.

 

Sebadenitis ( Hauterkrankung )

Dabei handelt es sich um eine direkt gegen die Talgdrüsen gerichtete Entzündungsreaktion, die zur vollständigen Zerstörung der Talgdrüsen führen kann.

Zur Zeit läuft ein Projekt der WUAC (World Union of the Akita Club) zur Erforschung dieser Krankheit beim Akita und es werden dringend noch mehr Hautbiopsien erkrankten Akitas benötigt, um mit der Forschung weiterzukommen.

 

Schilddrüsenunterfunktion

Dabei handelt es sich um einen Autoimmundefekt, der über Jahre langsam die Schilddrüse zerstört und zur Reduzierung des Schilddrüsenhormons führt.

 

Vogt-Koyanagi-Harada  Syndrom ( VKH )

Ein Autoimmundefekt der ein Nachlassen der Sehkraft, Haarausfall, tränende Augen, Entzündungen an Nase, Mund und Genitalien und Pigmentverlust verursachen kann. Eine frühe Diagnose ist zur Behandlung der Krankheit sehr wichtig.

 

Hüftgelenksdysplasie ( HD )

HD heisst, der Oberschenkelkopf hat eine schlechte Lagerung in der Hüftpfanne. Dies führt zu Entzündungen und später zu Arthrose, was für den Hund sehr schmerzhaft sein kann.

In der Schweiz, in Deutschland und in Oestereich müssen Hunde die zur Zucht eingesetzt werden, obligatorisch auf HD untersucht werden. In fast allen andern Ländern besteht diesbezüglich keine Vorschrift. Erkundigen sie sich genau, ob die Elterntiere HD geröntgt sind und wo die Auswertung gemacht wurde, falls sie einen Akita aus einem andern Land möchten.

 

Netzhautdegeneration ( PRA )
PRA sind unterschiedliche Netzhautdegenerationen, welche alle zur Erblindung führen. Auch hier gilt das gleiche wie bei HD. Erkundigen sie sich, ob in dem Land in dem sie ihren Akita kaufen möchten, Vorschriften bezüglich Augenuntersuchungen der Elterntiere bestehen.

 

Wir versuchen mit all unserm Wissen, mit Vorsorge- untersuchungen, mit Auswahl der richtigen Zuchtpartner und hoffentlich auch mit etwas Glück, gesunde, robuste und wesensfeste Akitas zu züchten.

Eine Garantie das dies auch gelingt, wird Ihnen leider kein Züchter geben können.


Impfen / Entwurmen?

Wichtig ist, dass die Welpen bereits beim Züchter mehrmals entwurmt und sicher einmal geimpft wurden. Mit ca. 12 Wochen, also wenn der Welpe bereits bei ihnen ist, sollte nochmals nachgeimpft werden. Da nicht in jedem Land die gleichen Impfvorschriften gelten, sollten sie sich bei ihrem Tierarzt erkundigen. Auch gibt es verschiedene Impfstoffe, mit verschieden langer Wirkdauer. Schon seit jeher löst  das Thema impfen heftige Diskussionen über pro und kontra aus. Ich habe hier für sie zwei Beispiele ausgesucht, bilden sie sich ihr eigenes Urteil.

 

http://surf.agri.ch/dierauer/Warumimpfen.html

 

http://www.kleintiermedizin.ch/hund/impfung/impfung8.htm

 

 


 

Pflege


Wieviel Pflege braucht

ein Akita?

Im Durchschnitt haart ein Akita zwei mal jährlich ab. Zu diesem Zeitpunkt braucht ihr Hund sehr viel Pflege, denn die abgestorbenen Haare sollten entfernt werden. Ansonsten hat der Akita ein sehr pflegeleichtes Fell, dass Schmutz- und Wasser abweisend ist. Wie bei jedem anderen Hund auch, müssen Zähne, Ohren, Krallen und die Augen gepflegt werden. Das Wichtigste aber sind Streicheleinheiten!

 

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